Sonstiges

Das Treckerlied

 

Text:

Antonius Recker (August 2001)

Melodie:

Wir wollen zu Land ausfahren...

  


Wir sind mit den Treckern gefahren,
durch unser schönes Land,
haben uns umgesehen, vieles war unbekannt.
Sind wohlbehalten am Ziel angelangt,
haben dem Trecker und uns was abverlangt,
die Fahrt war wunderschön,die Fahrt war wunderschön.

 

Bist Du `ne Weile auf der Strecke,
tut Dir der Hintern weh.
Dann wird es Zeit für `ne Pause, trink eine Tasse Tee.
Munter geht`s weiter im Wald und auch im Feld,
pfeif auf die Sorgen und pfeif auch auf das Geld,
denn Trecker fahr`n ist schön, denn Trecker fahr`n ist schön.

 

Abends in froher Runde , sitzen wir Treckerleut,
mit vielen Freunden zusammen, alle sind hocherfreut.
Heben ein Glas auf den nun verfloss`nen Tag,
jeder so viel wie er möcht und was er mag,
der Tag war wunderschön, der Tag war wunderschön.

 

Was ist denn wohl das Beste, auf unsrer weiten Welt,
daß man wie Treckerleute, immer zur Stange hält,
sei zu dem andern ein guter Kamerad,
wovon am Ende ein jeder etwas hat,
so muß es weitergehn, so muß es weitergehn.


Rezept fö eenen deftigen Fettsoppen

 

Wat hier upschrierwen steht, is nooch fö sierben utwassene Mannslüe !

Wenn se ewas minner sind, oder eeen paar Fruslüe dorbie sind, iss et auk fö een paar Lüe mehr genog.

 

Man brück dorto:

 

· Fief Litter fette Suppe ut Rinner -un`Schwienefleschk

· Achtundtwintig nett dicke Siepeln

· Twe Pund dürwassenen Speck

· Ewas Piärper un Solt

 

Un sau werd et trechte maket:

· De heete Suppe werd de ürwer churten un de Stuten dormet inweeket

· De Siepeln werd inne Pannen glasig anmaket, se kürnt auk ewas anbrort siern.

· De Speck werd in kleene Rüters schniern un`inne Pannen utlauden

· Bedes mott ürwer denn Stuten vedellt werden, toerst denn Speck, dann de Siepeln

· Dat ganze werd affschmecket mett schwatten Piärper

 

Biet Iärten brük man kiene Tellers, olle Lüe, de mett iärt, lierpelt iärden Deel ut een un denn selben Napp. Dat ümmelahen up`n Teller heff sick nich un schmeck auch nich

Churten Appetit tohaupe !

Lied des Vereins zur Erhaltung historischer Landtechnik und ländlichen Brauchtums Glandorf und Umgebung e.V.

 

Melodie: Auf der Lüneburger Heide…

Text: Antonius Recker (Mai 2003)

 

 

Ja, in Glandorf an der Glane,
nah beim Teutoburger Wald,
gibt es viele Ortsvereine,
manche sind auch schon sehr alt.

 

Refrain:

 

Un ick seh, un ick se – he - he,
denn V.H.L.T., denn V.H.L.T.
„Legge in, legge in,
sau steht us de Kopp un Sinn!“

 

Uns`re Ziele sind historisch,
aber jung ist unser Sinn,
schrauben hier und da am Rädchen,
kriegens meistens wieder hin.
Un ick seh …

 

Von April bis zum Oktober,
ist für uns die hohe Zeit,
fahren dann mit unsern Treckern,
durch die Gegend weit und breit.
Un ick seh…

 

Rostet dort in einer Scheune
etwas Altes vor sich hin,
holen wir es aus der Ecke,
geben uns dem „Schätzchen“ hin.
Un ick seh …

 

Sind nach vielen, vielen Stunden,
die Maschinen wieder fit,
sitzen wir in froher Runde,
alle machen gerne mit.
Un ick seh…

 

Unser`n Kindern auch mal zeigen,
wie es mal gewesen ist,
als vor vielen, vielen Jahren,
kräht der Hahn noch auf dem Mist.
Un ick seh …

 

Laßt uns fröhlich sein und trinken
auf die gute, alte Zeit,
auch für heute junge Leute,
ist`s bis dahin gar nicht weit.
Un ick seh...


Das VHLT Gedicht

 

Als einst vor vielen tausend Jahren
der Mensch ein Beil aus Stein erfand,
da war in dem Germanenlande
V.H.L.T. noch nicht bekannt.

 

 

Drum ist aus diesen Uraltzeiten

die dort verwandte Technik fremd,
man hat die Gründung des Vereines
im wahrsten Sinne da verpennt.

 

  

Das soll in Zukunft nicht passieren,
denn dafür stehen wir jetzt ein,
erhalten alte Landwirtstechnik
in unserm schönen Dorfverein.

 

                                                             Antonius Recker/Mai 2004


 

Gedicht vom alten Schlepper

 

 

Der alte Schlepper ist zerlegt,
er ruht auf uns`rer Tenne,
wie oft hat er den Pflug bewegt,
ich war noch auf der Penne.
Jetzt wird er wieder flott gemacht,
mit Schmieröl und viel Liebe,
der Fahrersitz wird überdacht,
erneuert das Getriebe.
Bald läuft er auf der Oldtime-Schau
in Sudendorf bei Recker;
begeistert alle, Mann und Frau,
der wunderbare Trecker.

 

Verfasst von Anton Weber aus Appelhülsen im Oktober 2004,

eingestellt ins Internet Gästebuch des V.H.L.T.

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